Fasten ohne gesundheitliche Schäden
Heute ist Aschermittwoch und nun geht es los mit der Fastenzeit. Wenn man die Menschen auf der Straße befragt, dann lauten die Antworten meist "Ich verzichte auf Alkohol" oder auch auf "Zigaretten". Liegt wohl auch daran, dass während des Karnevals mehr getankt wird als sonst.
Beim Fasten sind aber einige Dinge zu beachten. Wir haben Ihnen deshalb mal ein paar Tipps zusammengestellt:
Als allererstes sollten Sie mit Ihrem Arzt Ihre Gesundheit überprüfen, denn das Fasten schlägt sich auf den Körper aus.
Schreiben Sie auf einen Zettel auf was Sie verzichten wollen und hängen Sie ihn an den Kühlschrank oder an die Pinnwand. Umso öfter man diesen Zettel liest, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Sie unbewusst doch nicht darauf verzichten.
Wenn Sie Hunger bekommen, dann empfiehlt sich Wasser oder Tee. Auch Hafer- oder Reissuppen tun gut. Nach zwei bis drei Fastentagen wird der Hunger von allein deutlich nachlassen.
Wenn Sie weniger essen, dann sollten Sie mindestens 3 Liter trinken, z.B. Mineralwasser, Fruchtsäfte oder auch Kräutertees.
Am Leichtesten ist es, wenn Sie mit einer Freundin bzw. einem Freund oder einem Verwandten fasten. Sie können sich gegenseitig anspornen und wenn Sie nur noch ans Essen denken müssen, dann hilft vielleicht auch ein nettes Telefongespräch.
Sie müssen der Versuchung widerstehen endlich wieder etwas zu kauen. Ein zuckerfreier Kaugummi ist da ab und zu schon erlaubt, aber schon ein Apfel kann Ihr Fasten erschweren. Weil: Jeder Bissen bzw. jede Form von fester Nahrung lässt die Magensaftproduktion anspringen und das verstärkt dann Ihren Hunger.
Planen Sie aber auch Belohnungen für sich ein. Vielleicht hat Ihnen ja ein paar Schuhe im Schaufenster gefallen oder auch das Fußballtrikot Ihres Lieblingsvereins.
Fasten kann aber auch Nebenwirkungen mit sich bringen. Bei Blähungen hilft Kräutertee mit Kümmel oder Anis - zusätzlich am Besten noch eine Wärmflasche und eine leichte, kreisförmige Bauchmassage. Bei Durchfall oder anderen Magenbeschwerden können Wärme, Ruhe und ein Esslöffel Heilerde den Magen wieder beruhigen.
Wichtig: Sie dürfen nicht einfach anfangen mit dem Fasten. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt darüber, weil es sonst zu diesen erheblichen Nebenwirkungen kommen kann. Fasten ohne gesundheitliche Schäden kann also nur garantiert werden, wenn Sie sich beim Arzt einmal komplett durchchecken lassen.
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