SPD-Vize würde sich «über Bundespräsidentin freuen»
01.06.2010 - In der Diskussion über die Nachfolge im Amt des Staatsoberhauptes ist für die Vizevorsitzende der Bundes-SPD, Manuela Schwesig, Kanzlerin Angela Merkel am Zug. Schwesig sagte dem Privatsender ANTENNE MV: «Ich erwarte einen Vorschlag der Kanzlerin, der die Menschen überzeugt, denn es ist das höchste Amt in der Bundesrepublik Deutschland, das zu vergeben ist. Der Bundespräsident ist vor allem für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes da, deswegen darf es nicht jemand sein, der aus parteipolitischen Gründen ernannt wird. Ich bin mir sicher, dass es dann auch gelingt, in Gespräche mit Oppositionsparteien wie der SPD zu gehen, um zu fragen, ob es Unterstützung gibt», so die SPD-Vize-Chefin. Auf die Frage, ob es nach Horst Köhler Zeit für eine Frau auf dem ersten Posten im Staate wäre, sagte Manuela Schwesig ANTENNE MV: «Ich würde mich über eine Frau als Bundespräsidentin freuen. Aber es ist wichtig, dass es hier nicht um Parteien geht, sondern das erfüllt wird, was die Menschen von dem Amt erwarten: Überparteilichkeit und Bürgernähe», sagte Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin ANTENNE MV.



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