In Mecklenburg-Vorpommern ist jüngst ja auch die Afghanistan-Debatte neu entbrannt durch die Aussagen des Ministerpräsidenten Erwin Sellering, der einen schnellen Abzug fordert. Kort sagte dazu ANTENNE MV: «Zunächst einmal ist es ein politisch gegebener Auftrag. Es hilft sicherlich nicht, überstürzt das Einsatzland Afghanistan zu verlassen. Aber es müssen Ziele definiert werden und es muss ein Ausstiegsszenario gegeben werden. Denn zu glauben, dass man in Afghanistan das demokratische System der Bundesrepublik Deutschland überstülpen kann, das ist ja Gott sei dank aufgegeben worden.» Der Bundeswehr-Sprecher sieht auch den Auftrag in Afghanistan längst nicht erfüllt. «Fakt ist, dass wir die zivile Aufbauhilfe deutlicher vorantreiben müssen. Wir müssen mehr Polizei ausbilden. Wir müssen die Armee schneller und besser ausbilden. Dafür sind Programme und auch Haushaltsmittel zusätzlich zur Verfügung gestellt worden.» Also steht man noch am Anfang, quasi bei Null? «Ich denke, man hätte mit einer genaueren Analyse schneller zum Ziel kommen können. Ja.», so Uwe Kort abschließend.
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