Ostsee-Pipeline-Bau: Keine Gefahr für Strände
15.05.2010 - Der Betreiber der künftigen Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream versichert, dass das Boddenwasser vor Lubmin durch die Arbeiten nicht eingetrübt werden. Projektleiter Georg Nowack sagte dem Privatsender ANTENNE MV: «Die Techniken sind speziell. Wir setzen kleinere Einheiten ein. Wir baggern präzise. Wir arbeiten an vielen Stellen mit diesen kleinen Einheiten, um die Belastung und die Trübung lokal zu begrenzen. Das bewegt sich im Bereich von wenigen hundert Metern und nicht im Bereich von Kilometern.» Der Ablauf der Bauarbeiten sei so optimiert, dass so wenig Dreck wie möglich entstehe. «Keine Gefahr für die Badestrände», sagte der Projektleiter von Nord Stream ANTENNE MV. «Innerhalb des Boddenbereiches auf diesen ca. 30 Kilometer langen Rohrstrang setzen wir zeitgleich ca. 30 Schiffe ein, um hier das Verlegeschiff zu unterstützen, aber auch um die verschiedenen Baggerarbeiten durchzuführen», so Georg Nowack. Bis Ende 2011 soll die Gaspipeline von Russland nach Lubmin verlegt sein.



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