Löscheinsätze werden dabei für die Wehren immer seltener. Letztes Jahr waren es 3.600, rund 10 Prozent weniger als noch 2008. Häufiger geht es um Unfälle oder andere Notlagen, wenn die Feuerwehren gerufen werden. Die Berufsfeuerwehren hatten letztes Jahr 46.000 solcher Einsätze, außerdem 6.000 Krankentransporte. Technische Hilfeleistungen gaben die Feuerwehren in fast 10.000 Fällen.
Fehlalarme sind inzwischen häufiger als Brände - über 4.100 wurden letztes Jahr gezählt. Notrufmissbrauch steckte aber meistens nicht dahinter, vielmehr sind es die automatischen Brandmelder, die mit hoher Fehlerquote dazu beitragen. Rund 1.000 mal wurden die Feuerwehren auch gerufen, weil eine Rauchquelle von den Anrufern falsch gedeutet worden war - es brannte gar nicht, Ursachen waren zum Beispiel vergessene Töpfe auf dem Herd oder auch Verrottungsprozesse im Komposthaufen.
Die deutlich über 1000 Freiwilligen Feuerwehren im Land haben fast 28.000 Mitglieder. Bei den Berufsfeuerwehren in den kreisfreien Städten sind 690 Mitarbeiter beschäftigt, weitere 100 Wehrleute arbeiten bei den Werkfeuerwehren.
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