Für seinen Besuch in Dänemark und Schweden ist auch der Bereich Gesundheit wichtig. «Wir sind das Gesundheitsland Nummer eins in Deutschland. Wir wollen das auch in den Ostseeraum hinein werden. Wir sind zusammen mit Litauen diejenigen, die eine Strategie für die Gesundheitsregion Ostseeraum insgesamt entwickeln sollen. Das bringt uns sehr viele Kontakte in den skandinavischen Ländern, das bringt Vorteile für unsere Firmen, und das ist ein wichtiger Punkt, den wir noch ausbauen werden.» Mecklenburg-Vorpommern wolle im Ostseeraum eine Führungsrolle übernehmen, «Im Gesundheitsbereich können wir viel Know how geben. Wir können vermitteln und eben diese Strategie für den gesamten Ostseeraum entwickeln. Das gibt uns eine gewisse Führungsrolle», sagte der SPD-Landeschef ANTENNE MV.
Ein weiteres Thema ist die Entwicklung des Verkehrs auf der Ostsee. «Für die Dänen ist das natürlich eine feste Fehmarnbelt-Querung von großem Interesse. Da werde ich sicherlich deutlich machen müssen, aus welchen Gründen wir uns dagegen gewehrt haben. Und ich werde deutlich machen, dass wir natürlich dann, wenn alles feststeht, da unseren Frieden mit machen und versuchen, möglichst gute Lösungen zu finden, dass wir von dieser Fehmarnbelt-Querung auf der einen Seite profitieren und auf der anderen Seite möglichst wenig negativ betroffen sind.» Ministerpräsident Erwin Sellering will auf dieser Skandinavien-Reise auch die Häfen stärken. «Im Moment ist ganz aktuell, dass die europäischen Verkehrsnetze neu überarbeitet werden. Und das bietet uns die Chance, dass wir als Knotenpunkte hinein bekommen Rostock und den Fährhafen Sassnitz. Das ist bisher noch nicht der Fall. Dazu brauchen wir Verbündete und ich werde die Reise nutzen, um auch dafür zu werben», sagte Sellering ANTENNE MV.
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