Die drei Fallschirmjäger aus Seedorf waren Karfreitag im nordafghanischen Kundus bei einem Gefecht mit radikalislamischen Taliban getötet worden. Sie waren erst seit Mitte März in Afghanistan im Einsatz. Der stellvertretende Vorsitzende der Linken, Klaus Ernst, erneuerte unmittelbar vor der Trauerfeier seine Forderung nach einer Regierungserklärung von Kanzlerin Merkel zur Lage in Afghanistan. Nachdem auch Merkel die Neubewertung des Einsatzes als «Krieg» übernommen habe, schulde sie dem Parlament eine Erklärung zu ihrer Strategie in Afghanistan, teilte Ernst mit.
Der Bundeswehrverband bezeichnete es unterdessen als «nicht
redlich», dass «am Tod von drei gefallenen Soldaten nun eine
Ausbildungsdebatte entflammt». Die bei Kundus in einem Gefecht mit
radikalislamischen getöteten und verletzten Bundeswehrsoldaten seien
sehr erfahrene Dienstgrade gewesen und hätten gewusst, dass sie sich
in einem sehr gefährlichen Einsatz befinden, sagte Verbandssprecher
Wilfried Stolze der «Leipziger Volkszeitung».
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