Mittwoch, 23. Mai 2012
Harald aus Neustrelitz
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Netzwerk für Bioenergiedörfer
21.03.2010 - Um bessere Chancen auf Fördermittel zu haben, planen mehrere Kommunen einen Zusammenschluss zu einem Netzwerk "Bioenergiedörfer". Hintergrund: Fördermittel für umweltschonende Energiekonzepte oder auch den Ausbau der Eigenversorgung mit Strom und Wärme können nur Orte mit mehr als 10.000 Einwohnern beantragen. Außerdem fehlt oft allein schon das Geld, um eine eigene Analyse zu Möglichkeiten und Nutzen zu erstellen. Die aber ist Voraussetzung für den Fördermittelantrag. "Wenn wir uns besser zusammenschließen, sind die bisherigen Fördergrenzen kein Problem mehr", so der Bürgermeister von Bollewick im Müritzkreis, Bertold Meyer. Würden kleinere Gemeinden unter der 10.000-Einwohner-Grenze gemeinsame Anträge stellen, seien immer noch 70 Prozent der Fördersumme möglich.
In Waren hatten rund 190 Kommunalpolitiker und Energieexperten aus mehreren Ländern beraten, wie sich Dörfer selbst umweltschonend mit Energie versorgen können. Im Mittelpunkt steht dabei die Nutzung erneuerbarer Energieträge wie Wind, Sonne, Biomasse oder Geothermie.
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