«In einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern müssen junge Leute mobil sein, um vor allem in ländlichen Gebieten von einem Ort zum nächsten zu gelangen», sagte Schlotmann. Dabei sei zu beachten, dass die ostdeutschen Bundesländer schon zu DDR-Zeiten gute Erfahrungen mit der Altersbegrenzung von 15 Jahren gemacht haben. Junge Menschen seien überdurchschnittlich häufig an Verkehrsunfällen beteiligt. «Der Geschwindigkeitssprung vom Fußgänger oder Radfahrer zum Autofahrer führt häufig zur Unterschätzung des Verkehrsrisikos. Deshalb wäre ein Mokick-Führerschein mit 15 Jahren als Zwischenschritt sinnvoll», betonte der Minister.
Entgegen dem bundesweiten Trend war die Zahl der Verkehrstoten in
Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.
Während die Zahl der getöteten Unfallopfer in Deutschland auf 4160
und damit den niedrigsten Stand seit 60 Jahren fiel, verzeichnete die
Polizei im Nordosten einen Anstieg um 19 Prozent auf 157.
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