Mit Trillerpfeiffen für den Joberhalt
10.03.2010 - Am Tag nach dem Runden Tisch mit Nordic-Werfteigner Witali Jussufow in Schwerin haben rund 1.200 Schiffbauer vor dem Landtag für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert und die Verlängerung der Transfergesellschaften gefordert. Die Landesregierung habe von Anfang alles getan und Unterstützung gegeben, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering vor den Arbeitern. Der Bund müsse mit ins Boot, "Schiffe sind unsere Autos", so Sellering - "Wir wollen die gleiche Unterstützung, wie die Bundesländer, die Schwierigkeiten mit der Automobilindustrie haben" - das habe er auch der Bundesregierung und Kanzlerin Merkel gesagt.

Sellering und auch Wirtschaftsminister Jürgen Seidel bekannten sich zum Schulterschluss mit den Schiffbauern. Erst gestern Abend hatten sie Fortschritte in den Verhandlungen mit Werfteigner Jussufow verkündet und sich optimistisch gezeigt, dass die Finanzierung für den ersten Schiffbauauftrag bis zu einem weiteren Treffen in zwei Wochen gesichert ist.



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