GEW kritisiert geplante Neuordnung der Referendariatsausbildung
10.03.2010 - Künftige Lehrkräfte sollen praxisnäher ausgebildet werden - das ist ein Aspekt der neuen Unterrichtsversorgungsverordnung, die derzeit in der Landesregierung diskutiert wird. Der Ansatz: künftige Lehrkräfte sollen früher als bisher eigenverantwortlich den Unterricht leiten - nach einer Einarbeitungszeit von drei Monaten statt einem Jahr.

Die GEW kritisiert die Pläne. Es sei zu befürchten, dass diese drei Monate die Referendare nicht ausreichend auf das vorbereiten, was sie im Unterricht erwartet, sagt die Landesvorsitzende der GEW, Annett Lindner. Eine erhöhte Unterrichtsverpflichtung für den Lehrernachwuchs gehe an einigen Schulen auch zu Lasten der Stunden des Lehrkörpers. Die GEW fordert deshalb, die jetzt diskutierten Vorschläge nochmals genau zu prüfen, um nicht erst im Nachgang Änderungen vornehmen zu müssen.



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