Die Neuordnung der Job-Center halten die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern für unvermeidbar. Dr. Götz von Einem, Vorsitzender der Geschäftsleitung ARGE Neubrandenburg, sagte ANTENNE MV: «Gegen diese Reform kann man nichts haben. Sie ist notwendig, weil das Bundesverfassungsgericht die bisherigen Lösungen nicht für verfassungskonform hält und uns diese Frist bis zum Ende des Jahres gesetzt hat, um eine neue Lösung zu finden. Deswegen ist das absolut notwendig.» Einem glaubt an eine geräuschlose Umstellung. «Wir sind hier auch so aufgestellt, dass wir mit dem kommunalen Partner für den Bürger die Dinge so organisieren wollen, im Sinne des Vorschlages der Ministerin, dass der Bürger praktisch nichts davon merkt und am 1. oder 2. Januar 2011 seine Leistung wieder so beziehen kann, wie er sie heute gewohnt ist zu beziehen», so der ARGE-Chef in Neubrandenburg,
In Rostock sieht man es ähnlich. ARGE-Sprechern Gritt Ehlers sagte ANTENNE MV: «Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die derzeitige Form der Arbeit in den Jobcentern nicht verfassungsgerecht ist. Das heißt, die Umorganisation ist aus diesem Gesetzesbeschluss heraus notwendig und von daher werden wir diese Umorganisation so umsetzten, wie sie dann auch von der Politik gefordert wird.» Auch Ehlers weiß, dass viel zu tun ist, was der normale Betroffene nicht merken sollte. «Es gibt viel Arbeit im Hintergrund, aber wir versuchen die Reform für die Kunden so lautlos wie möglich zu machen. Also unser Ziel ist auch am ersten Januar 2011 das Geld pünktlich auszuzahlen», sagte die ARGE-Sprecherin in Rostock.
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