Viva Coffee will Markt für Instantgetränke aufrollen
04.01.2010 - Mit dem modernsten Instantkaffeewerk Europas will die Viva Coffee GmbH Upahl den internationalen Markt aufrollen. Die Investition von rund 50 Millionen Euro sei die derzeit größte der Branche in Deutschland, erklärt der Verkaufsdirektor Tentscho Brandenburger. Enormes Potenzial für die hierzulande eher als «altbacken» geltenden Kaffee-Krümel gebe es im Ausland - so in den klassischen Teeländern China und Japan, in Großbritannien, Russland und Australien, sagt Marketingchefin Isabel Kretschmer. Handelsmarken nach Wunsch der Abnehmer, in verschiedenen Sorten und auch kleineren Mengen, sollen das Rezept des Newcomers nahe dem traditionsreichen Handels- und Verarbeitungsstandort Hamburg sein. Der aus verschiedenen Ländern importierte Rohkaffee insbesondere der beliebten Sorte Arabica werde in Upahl im Trommelröster unterschiedlich lang und schonend veredelt, erklärt Margarete Schulz, technische Direktorin. Das bringe mehr Aroma als heißes rasches Rösten oder «Verbrennen» der Bohnen. Moderne Technologien machten diesen Schritt zurück zur Tradition möglich. Jährlich 4500 Tonnen fertiger Schnellkaffee sollen nach dem Start der kompletten Produktion in Upahl Ende Januar dann jedes Jahr in Gläser verpackt werden. Die Zahl der Mitarbeiter werde von derzeit 68 auf 120 steigen, inklusive Auszubildender, verspricht Brandenburger.



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