MV gegen Privat-Seen
09.12.2009 - Mecklenburg-Vorpommern will eine Initiative im Bundesrat einbringen, um die Privatisierung bundeseigener Seen im Osten zu verhindern. Allein hier im Land sind noch fast 230 Seen mit einer Fläche von insgesamt 4.200 Hektar in der Hand der BVVG. Würden die privatisiert, könnte das Anwohner und auch Urlauber deutlich einschränken - dann nämlich, wenn neue Besitzer Privatwege anlegen und die Nutzung durch die Allgemeinheit verhindern. Landwirtschaftsminister Till Backhaus spricht sich dafür aus, die Gewässer unentgeltlich in das Eigentum der Länder zu überführen. Schließlich gehe es hier nicht um rein wirtschaftliche Gesichtspunkte. Seen "haben eine unschätzbare Bedeutung für den Naturschutz, für Fischerei und den Angelsport, für die Naherholung und den Tourismus."



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