Mit Kriegsende wurde der Name zunächst nicht weitergeführt. 1954 wurde Arndts Name wieder in den Universitätstitel aufgenommen. In der DDR wurde in dem auf Rügen geborenen Arndt vorrangig der Demokrat und Patriot gesehen.
Schattschneider verwies darauf, dass die Referenten in der
Anhörung einzig die Frage behandeln sollen, welche wissenschaftlichen
Gesichtspunkte für oder gegen die Beibehaltung des Universitäts-
Namens sprechen. «Es geht eben genau um die Vielschichtigkeit Arndts
- positive wie negative - und nicht einzig um eine Rassismusdebatte»,
sagte Schattschneider. Eine weitere Anhörung sei für Mitte Januar
geplant. Dann gehe es um außerwissenschaftliche Gesichtspunkte für
oder gegen die Beibehaltung des Namens.
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