A20 Streit noch ein Jahr
06.12.2009 - Der Gerichtsstreit über den Autobahn-Abschnitt der A20 bei Schönberg im Kreis Nordwestmecklenburg wird voraussichtlich nächstes Jahr um diese Zeit immer noch aktuell sein. Bund und Baufirma streiten sich, wer die Kosten der Ausbesserungen tragen muss. Thilo Schelling, Abteilungsleiter im Verkehrsministerium in Schwerin, sagte dem Privatsender ANTENNE MV über die voraussichtliche Dauer des Verfahrens: «Die Anwälte sagen noch ein Jahr. Das kommt auf die Gegenseite an, ob es weitere Gutachten gibt.» Er ärgere sich über das «Theater», denn man habe 300 Kilometer ohne Mängel gebaut. Nach dem Brüll-Beton kamen die Hitzeblasen, so bald es wärmer wurde. Im nächsten Jahr will Thilo Schelling neue Hitzeblasen nicht ausschließen, aber: «Das Problem nimmt ab, weil in dem Maße, in dem die Feuchtigkeit entweicht, nichts mehr da ist, was aufwerfen könnte. Das Problem war ja, dass Feuchtigkeit in unteren Schichten war und dass wir sehen mussten, dass wir die Feuchtigkeit raus bekommen, in dem wir aufpieken. Das ist geschehen. Da kann man nur hoffen, dass nächstes Jahr gar nichts ist.» Am 7. Dezember (Montag) ist es vier Jahre her, dass die Ostseeautobahn A20 komplett frei gegeben wurde.

Vier Jahre A20-Freigabe ist das Thema unserer Zeitreise am Montag (07.12.2009)im Abendjournal auf ANTENNE MV ab 18 Uhr.



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