Absolventen ostdeutscher Hochschulen sind mit ihrer Ausbildung etwas zufriedener als die in den alten Bundesländern. Das hat eine DIW-Studie ergeben. Gründe seien aktuelle Studieninhalte, die gute Betreuung und moderne Ausstattung an den Hochschulen. Auch die Karrierechancen hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung untersucht. Ergebnis: Personalchefs und Manager sehen keine Unterschiede zwischen Ost und West. Man schaue auf fachliche und soziale Kompetenzen, nicht unbedingt auf den Studienort.
Unterschiede zeigen sich beim Übergang ins Berufsleben. Im Westen würden Studenten häufiger als im Osten schon während des Studiums für ihre spätere Firma arbeiten. Im Osten gebe es mehr Hochschulabsolventen, die erst mit dem Abschlusszeugnis in der Tasche eine klassische Bewerbung schreiben. Unterschiedlich auch die Bezahlung: Berufsanfänger verdienen in Ostdeutschland weniger als im Westen. Dennoch bleiben 75 Prozent der Ost-Hochschulabsolventen den neuen Ländern treu.
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