Naturschützer halten das Autobahnprojekt A 14 zwischen Magdeburg und Schwerin für gescheitert. Es gebe zahlreiche Knackpunkte in Sachen Naturschutz zwischen Schwerin und Ludwigslust. Außerdem fehle es an Geld und an den Voraussetzungen für eine Förderung durch die Europäische Union. BUND-Chefin Corinna Cwielag sagte, sie rechne nicht mit einer schnellen Genehmigung.
Verkehrsminister Schlotmann sagte, das Geld für den Autobahnbau in Mecklenburg-Vorpommern sei bereits eingeplant, das habe Bundesverkehrsminister Ramsauer kürzlich erneut bestätigt. Was umweltrechtliche Probleme angehe, verwies der Minister auf den Bau der A 20. Auch hier sei es gelungen, Lösungen zu finden, die mit dem Natur- und Umweltschutz in Einklang stünden.
Die Umweltschützer lehnen die geplante Autobahnverlängerung nach Süden ab. Sie würden lieber die B 189 ausbauen und Ludwigslust mit einer Umgehungsstraße entlasten.
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