Die Ergebnisse der juristischen Untersuchung der Asbestmüll-Transporte nach Ihlenberg sind der Landesregierung vorgelegt worden. Das Urteil ist eindeutig: Die Transporte dürfen so wie geplant gar nicht durchgeführt werden.
"Es ist zweifelhaft, ob bei Transporten über eine so weite Strecke eine solche Genehmigung überhaupt erteilt werden kann. Nach Einschätzung unserer Gutachter reichen die bisherigen Untersuchungen als Grundlage dafür nicht aus. Die Landesregierung hat deshalb heute beschlossen, dass die Deponie nicht weiter für die Aufnahme der Asbest-Abfälle aus Niedersachsen zur Verfügung steht", heißt es in einer Stellungnahme von Ministerpräsident Erwin Sellering und Landwirtschaftsminister Till Backhaus.
Die Grünen und Umweltverbände hatten den Transport seit langem kritisiert. Sie befürchteten, dass sich Asbest-Fasern in der Luft verteilen. Der Transport kann nun nach dem zugrunde liegenden Gutachten vorerst nicht statt finden. "Endlich stellt die Regierung die Gesundheit von Anwohnern und Arbeitern in den Vordergrund" meint Jürgen Suhr, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Schweriner Landtag.
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