Trotz des Hochwassers wollen die Einsatzkräfte auf Rügen versuchen, den Spezialbagger zur Unglücksstelle am Kap Arkona zu bekommen. Dort soll der Bagger die Suche nach der am zweiten Weihnachtsfeiertag verschütteten Katharina unterstützen. Der Bagger hat einen 18 Meter langen Ausleger. Dadurch kann gegraben werden, ohne dass die Einsatzkräfte direkt daneben stehen und durch eventuell nachrutschende Küsten-Teile gefährdet werden.
Wegen des Hochwassers war befürchtet worden, dass die etwa 10 Kilometer lange Fahrt von Juliusruh über den schmalen Strand verschoben werden muss. Der Baggerfahrer will es aber wagen. An die sechs Stunden wird die Fahrt dauern, wenn alles gut geht. Einsatzleiter Daniel Hartlieb hofft, dass die Wasserstände noch etwas sinken. Morgen früh um acht könnten die Männer dann die Bergungsarbeiten fortsetzen.
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