Ob die Suche nach der am Kap Arkona verschütteten kleinen Katharina am Wochenende weitergehen kann, ist noch offen. Eigentlich sollte morgen ein Spezialbagger an die Unglücksstelle gebracht werden. Für das schwere Gerät gibt es aber nur einen Weg: Der Bagger muss auf Ketten von Juliusruh aus zehn Kilometer weit über den Strand fahren.
Die Wettervorhersage ist für diesen Einsatz allerdings äußerst kritisch. Zum einen wird Hochwasser erwartet. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie rechnet mit Wasserständen von 1,30 m über normal. Dazu könnte der Wind für rund 1,5 m hohe Wellen sorgen. Bei diesen Bedingungen wird der schmale Strandstreifen vermutlich komplett unter Wasser stehen. Fallende Wasserstände werden erst am Sonnabend erwartet.
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