Im Prozess gegen einen Mann, der im Juni in Hagenow seine Frau erstochen haben soll, haben Staatsanwaltschaft und Verteidigung neun Jahre Haft gefordert. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann im Affekt gehandelt hat. Er habe panische Angst vor einer Trennung gehabt. Nachdem er seine Frau vor deren Arbeitsstelle in Hagenow mit 15 Messerstichen getötet hatte, hatte er sich selbst mit dem Messer schwer am Bauch verletzt. Er war aber kurz danach von der Polizei gefunden und zunächst ins Krankenhaus gebracht worden.
Der Mann erklärte vor Gericht, er bereue die Tat. Er habe seinen Verteidiger gebeten, ebenfalls auf neun Jahre Gefängnis zu plädieren. Die Mutter des Opfer tritt als Nebenklägerin auf. Ihr Anwalt fordert 14 Jahre Haft. Ein Urteil soll noch heute gesprochen werden.
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