Diakonie schließt Logopädie-Praxen
20.12.2011 -

Der Betrieb mehrerer Logopädie- und Ergotherapiepraxen sei nicht mehr zu finanzieren, begründet das Diakoniewerk Neues Ufer in Rampe bei Schwerin diesen Schritt. Geschlossen werden sollen Praxen in Wittenburg, Crivitz und Sternberg. Zu den Patienten gehörten vor allem entwicklungsgefährdete Kinder und Behinderte. Da die Regelsätze der Krankenkassen größtenteils gleichgeblieben seien, die Kosten für Gehälter, Nebenkosten und Therapiematerial aber steigen, werde das Defizit immer größer.

In den betroffenen Praxen seien die Kosten bereits seit Jahren höher als die Einnahmen. Bisher habe das Diakoniewerk die Defizite ausgeglichen. Inzwischen sei die Grenze des Machbaren erreicht.





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