Bund kürzt im Straßenbau MVs
16.12.2011 -

Das Bundesverkehrsministerium hat offenbar mehrere Straßenbauprojekte bei uns im Land vorerst auf Eis gelegt. Nach Angaben des Schweriner SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Hacker würden verschiedene Projekte zeitlich nach hinten geschoben. Dazu gehörten der Ausbau des Schweriner Autobahnzubringers zur A 24, die Ortsumgehungen für Hagenow, Waren und Mirow sowie die Ost-Ortsumfahrung Neubrandenburgs.

Diese Projekte wurden nach Hackers Angaben in eine ganz neue Kategorie verschoben und damit sozusagen in ihrer Dringlichkeit herabgestuft. Damit sei klar, dass der Baubeginn auf nach 2015 verschoben werde.

Hintergrund seien deutlich sinkende Ausgaben für den Fernstraßenbau. Allerdings sei Mecklenburg-Vorpommern überproportional betroffen. Die Gesamtinvestitionen für den Straßenbau seien um 15 Prozent gesunken, so Hacker. Bayern müsse ein Minus von fünf Prozent schlucken, während die Kürzungen in Mecklenburg-Vorpommern bei über 40 Prozent lägen, kritisiert der SPD-Mann. Zwar habe Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren stark vom Aufbau Ost profitiert. Man könne aber jetzt nicht geplante Projekte, die schon seit Jahren in Aussicht gestellt würden, auf die Jahre 2016 bis 2020 verschieben.





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