Nach den Tumulten bei der Sitzung des Kreistages Vorpommern-Greifswald gestern abend gibt es noch keinen neuen Sitzungstermin. Wegen Protesten gegen die NPD hatte die Polizei gestern abend die Zuschauertribüne räumen müssen. Kreistagspräsident Michael Sack sprach von einer schallenden Ohrfeige für alle Ehrenämtler. Demokraten müssten akzeptieren, dass die Wahl zum Kreistag rechtmäßig sei und dass die Geschäftsordnung des Kreistages auf für Zuschauer gelte.
Nach der Räumung der Zuschauertribüne, auf der rund 70 Vertreter des linken und grünen Spektrums sowie 15 NPD-Anhänger saßen, hatte der Kreistagspräsident die Medienvertreter wieder zugelassen. Unklar ist aber, ob die Beschlüsse rechtsgültig sind, da sie teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefasst wurden. Ein neuer Termin für die Kreistagssitzung steht noch nicht fest.
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