Die Uni-Klinik Rostock beteiligt sich an einer interationalen Studie zur Entwicklung einer Alzheimer-Impfung. Die Impfung soll verhindern, dass sich Eiweiße im Gehirn ablagern, was Demenz auslösen kann. Für die Studie sucht die Klinik noch Teilnehmer, die mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko leben.
Die Rostocker Uni-Klinik ist das einzige Krankenhaus in Norddeutschland, das sich an der Studie beteiligt. Die Impfung könnte das Immunsystem der Betroffenen dazu bringen, die schädigenden Stoffe, die sogenannten Plaques, selbstständig zu zerstören. Es wäre ein völlig neuer Ansatz. Zum ersten Mal würde man nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern direkt Einfluss nehmen auf den Verlauf der Krankheit, erklärte Chefarzt Stephan Teipel.
Für die zweijährige Studie suche die Klinik Teilnehmer, die mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko leben oder leichte Gedächtnisstörungen haben, bei denen aber noch keine fortgeschrittene Demenz festgestellt wurde. Interessenten können sich bei Ester Lau melden unter der Telefonnummer 0381 - 494 4767.
< zurück
> Großer Schritt gegen Alzheimer
> Steigende Zahl von Schweinegrippe-Infektionen
> Schweinegrippe-Impfstart in MV
