Großer Check bei Wachdiensten
22.11.2011 -

Eine landesweite Kontrolle bei 62 Unternehmen der Wach- und Sicherheitsbranche hat nur wenige Verdachtsfälle ergeben. Nach Angaben des Zolls besteht in vier Fällen der Verdacht, dass die Angestellten weniger als den Mindestlohn von 6,53 Euro bekommen haben. In einem Fall war ein Angestellter offenbar nicht sofort bei der Sozialversicherung angemeldet worden. Nach Angaben der Einsatzleitung ist die Bilanz zufriedenstellend.

Künftig müssen Wach- und Sicherheitsdienste bei Aufträgen des Landes den jeweiligen Mitarbeitern mindestens 8,50 Euro zahlen. Das haben SPD und CDU bei ihren Koalitionsverhandlungen beschlossen. Dieser "Landes-Mindestlohn" gilt aber nur für den jeweiligen Auftrag und nicht grundsätzlich für das beauftragte Unternehmen.





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