In der Geflügelhaltung - also bei Masthähnchen, Puten und auch Legehennen - sollen künftig weniger Antibiotika eingesetzt werden. Landwirtschaftsminister Backhaus erklärte in Schwerin, zwar gebe es sei fünf Jahren keine Beanstandungen mehr bei Fleischproben. Trotzdem sei die Menge der eingesetzten Medikamente höher als nötig, das hätten Stichproben ergeben.
Eine Gruppe von Fachleuten soll jetzt Programm entwickeln, um den Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung zu verringern. Die Gruppe kommt Ende des Monats zum ersten Mal zusammen. Zunächst sollen Häufigkeit, Anlass, verabreichte Menge und Behandlungsdauer in Beispielbetrieben erfasst und ausgewertet werden. Ziel ist es, in einem für alle Seiten vertretbaren Maß zu weniger Antibiotika-Einsatz zu kommen. Das gilt laut Landwirtschaftsministerium letztendlich unabhängig davon, ob es bei den Tierhaltungen um Geflügel oder Rinder gehe.
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