DGB kritisiert Bedingungen für Gastro-Azubis
22.11.2011 -

Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert die Ausbildungsbedinungen im  Hotel- und Gaststättengewerbe. Dem neuen Ausbildungsreport des DGB zufolge sind im Schnitt über alle Branchen zwei Drittel aller Lehrlinge mit ihrer Ausbildung zufrieden. In Hotels und Gaststätten würden dagegen fast die Hälfte der Ausbildungsverträge vorzeitig beendet. Gründe seien lange Arbeitszeiten, Überstunden ohne Ausgleich und schlechte Bezahlung.

Jugendliche in der Hotellerie und Gastronomie würden oft mehr als fünf Tage pro Woche arbeiten, 60 Prozent würden regelmäßig Überstunden machen, jeder Dritte ohne Ausgleich. Fast alle Azubis verdienten weniger als 500 Euro pro Monat und hätten weniger als 25 Tage Urlaub im Jahr.

Von einem hausgemachten Fachkräftemangel spricht DGB-Nord-Vize Ingo Schlüter. Viele Betriebe würden sich einer Tarifbindung entziehen. Jugendliche sollten deshalb bei der Wahl ihres Ausbildungsbetriebes wählerisch sein und nach Arbeitsbedinungen und auch Übernahmechancen fragen.





< zurück


Lesen Sie auch hier
Azubis dringend gesucht
Erste polnische Azubis in Ausbildung gestartet
Schreiben Sie uns einfach jetzt Ihre Meinung zu diesem Nachrichtenthema.



Kommentare

Name*
E-Mail*



Sicherheitscode*

ANTENNE MV Nachrichten

> Aktuelle Nachrichten
> Archiv



Archivsuche



Schwerin, leicht bewölkt, 14°C