Der Preisanstieg hat sich im Oktober in Mecklenburg-Vorpommern unvermindert fortgesetzt. Weiterhin hohe Kosten für Energie, Kraftstoffe und Nahrungsmittel hielten die Inflationsrate bei überdurchschnittlichen drei Prozent. Wie das Statistische Amt des Landes bekanntgab, mussten Verbraucher in MV für Haushaltsenergie rund 10 Prozent mehr bezahlen als im Oktober 2010. Sprit war um fast 13 Prozent teurer als vor einem Jahr. Die Preise für Heizöl lagen sogar fast 22 Prozent höher.
Auch wenn Nahrungsmittel im Vergleich zum September nicht teurer wurden, trugen sie im Jahresvergleich mit einem Plus von fast 4 Prozent überdurchschnittlich zum Anstieg der Lebenshaltungskosten bei. Zwar waren Kartoffeln, Kopfsalat, Zwiebeln und Tomaten deutlich preiswerter als vor einem Jahr, Blumenkohl, Bohnenkaffee, Pflanzenöl, Apfelsaft und Margarine aber spürbar teurer.
Auch der Kauf von Kleidung riss laut Statistik deutlich größere Löcher in die Haushaltskassen: Bekleidung und Schuhe waren im Jahresvergleich 7 Prozent teurer. Sparen konnten die Verbraucher indes bei Elektronik. Notebooks waren 21 Prozent billiger, Fernsehgeräte kosteten 12 Prozent weniger als im Oktober 2010. Flugtickets waren um 19 Prozent preiswerter als im Vorjahr - wie auch Kita-Plätze.
Die Inflationsrate im Land hatte 2010 im Durchschnitt noch bei 1,5 Prozent gelegen.
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