Schlagsdorf bekommt eigenes Wappen
28.10.2009 - Große Freude in Schlagsdorf im Kreis Nordwestmecklenburg: Das Innenminsisterium hat den Antrag der Gemeinde genehmigt und grünes Licht für das gewünschte, eigene Wappen gegeben. "Durch die Beschränkung auf wenige, bekannte Symbole ist ein übersichtliches und einprägsames Wappen entstanden, das den Anforderungen der Kommunalverfassung in jeder Hinsicht genügt", so Innenminister Lorenz Caffier. Ein unter einer goldenen Krone schwebendes, silbernes lateinisches Kreuz soll die frühere Zugehörigkeit Schlagsdorfs zum Bistum Ratzeburg symbolisieren. Ein Lindenzweig stellt einen Bezug zur alten Gerichtslinde her. Unter dieser Linde soll Herzog Magnus von Lauenburg 1518 den Bauern u.a. verboten haben, Abgaben an das Bistum zu zahlen. Vier Lindenblätter symbolisieren im Wappen die vier Ortsteile Schlagsdorfs (Schlagsdorf, Schlagbrügge, Schlagresdorf und Heiligeland). Zwei silberne Wellenlinien versinnbildlichen die vielen Seen Das Wappen ist mit der Nummer 328 in die Wappenrolle des Landes eingetragen.



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