Die Polizei hat eine ganze Serie von äußerst brutalen Raubüberfallen aufgeklärt. Drei Männer sitzen bereits in Untersuchungshaft. Die 25, 26 und 27 Jahre alten Männer sollen unter anderem für die drei Überfälle auf Passanten vor knapp drei Wochen verantwortlich sein. Im Zuge der Befragungen hätten sie weitere Raubstraftaten zugegeben, teilte die Polizei auf ANTENNE MV-Nachfrage mit.
Vier der insgesamt sieben Opfer mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die drei Fälle Mitte September hatten landesweit Entsetzen ausgelöst. Die Opfer, darunter eine 53-jährige Frau, hatten schwerste Verletzungen unter anderem am Kopf erlitten. Die mutmaßlichen Täter seien polizeilich bereits vorher auffällig gewesen, unter anderem wegen Rohheitsdelikten, so Inspektionsleiter Siegfried Stang. Zeugenhinweise, aber auch Informationen aus der Polizei heraus hätten letztendlich zur Festnahme geführt.
Die Polizei geht davon aus, dass die Überfälle keine spontanen Verbrechen waren. Die Täter seien eher eine Art "tickende Zeitbomben" gewesen, sagte Stang ANTENNE MV. "Das waren Leute, die bestimmte Abläufe schon im Hinterkopf hatten und dann bei passender Gelegenheit zugeschlagen haben". Die Staatsanwaltschaft bemühe sich jetzt um eine möglichst schnelle Anklage der drei Neubrandenburger.
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