Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung zeichnet in diesem Jahr Projekte aus, die sich mit dem Thema Jugendliche und neue Medien befassen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Gesucht werden Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Viele junge Leute nutzen zwar täglich das Internet, wissen aber gar nicht, womit sie sich im Zweifel strafbar machen. Jugendliche können im Netz auch schnell zum Opfer werden, für Schlagzeilen sorgen immer häufiger Fälle von sogenanntem Cybermobbing. "Im Netz gelten die gleichen Regeln wie im "analogen" Leben", sagt Armin Schlender vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung.
In vielen Schulen oder in Jugendclubs laufen schon Projekte, die Kinder und Jugendliche im Umgang mit den neuen Medien sensibler werden lassen. Häufig werden dazu externe Fachleute herangezogen, z.B. Staatsanwälte oder Fachleute von der Polizei. "Genau diese Projekte wollen wir ansprechen. Wir wollen deren Erfahrungen weitervermitteln und andere anregen, ähnliche Projekte ins Leben zu rufen", so Armin Schlender.
Bewerben um den Landespräventionspreis kann man sich noch bis zum 10. Oktober. Der Einsendeschluss ist verlängert worden. Wie Sie mitmachen und wo Sie Ihre Bewerbungsunterlagen hinschicken können, erfahren Sie
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