Rostocker Forscher wollen das Röntgen in der Zahnarztpraxis durch Ultraschalluntersuchungen ersetzen. Sie entwickelten ein Ultraschallgerät, das wie eine elektrische Zahnbürste aussieht und den Zustand von Zähnen und Zahnfleisch erfasst. Die Strahlenbelastung für Personal und Patienten werde damit deutlich gesenkt. Die technische Weltneuheit, die bereits zum Patent angemeldet worden ist, solle in den kommenden drei Jahren zur Produktreife geführt werden, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mit.
Minister Jürgen Seidel (CDU) übergab in Rostock den Fördermittelbescheid für das Verbundforschungsvorhaben mit Rostocker Unternehmern und Wissenschaftlern der Universität. Mehr als 1,37 Millionen Euro werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Europäischen Sozialfonds bereitgestellt. Die Gesamtkosten liegen bei 1,74 Millionen Euro.
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