Mecklenburg-Vorpommerns Bürger haben ihren sechs neuen Großkreisen parallel zur Landtagswahl neue Namen gegeben. Danach haben es die Einwohner des früheren Kreises Nordwestmecklenburg künftig am einfachsten - sie brauchen sich nicht umzustellen. Im Gegensatz zu den Wismarern, deren Hansestadt künftig zu diesem Kreis gehört.
Die Einwohner der Kreise Bad Doberan und Güstrow müssen sich dagegen vollständig von ihren bisherigen Landkreisnamen verabschieden. Sie entschieden sich mit knapper Mehrheit für den Namen Landkreis Rostock, wobei die Hansestadt nicht zum Kreisgebiet dazugehört.
Die Menschen im Süden des Landes votierten mit deutlicher Mehrheit für Mecklenburgische Seenplatte und ließen dem Bandwurmnamen Mecklenburgisch-Vorpommersche Seenplatte keine Chance. Ebenfalls pragmatisch gingen die Wähler in Südvorpommern vor und stimmten für Vorpommern-Greifswald und gegen Ostsee-Haffkreis Vorpommern.
Im Südwesten des Landes wird es künftig einen Kreis Ludwigslust-Parchim geben, die Alternative war Parchim-Ludwigslust. Bis zum Schluss lieferten sich im Nordosten des Landes die Namensvorschläge Ostseekreis Stralsund und Vorpommern-Rügen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst mit Auszählung der letzten Stimmen war dann um 2.15 Uhr die Entscheidung für Vorpommern-Rügen gefallen.
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