Die Wahlen der Landräte in den sechs neuen Landkreisen haben nur für Nordwestmecklenburg ein klares Ergebnis gebracht. In den fünf anderen Kreisen sind die Wähler am 18. September zu Stichwahlen aufgerufen. Dort konnte keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit erzielen.
Im Kreis Nordwestmecklenburg, der künftig auch die Hansestadt Wismar umfasst, konnte sich die bisherige Amtsinhaberin Birgit Hesse (SPD
) mit 75,9 Prozent gegen ihren einzigen Konkurrenten, dem Fachhochschullehrer Erhard Huzel (CDU
), durchsetzen.
Spannend versprechen die Stichwahlen in Vorpommern zu werden. So lagen im ersten Wahlgang im neuen Kreis Ostvorpommern-Greifswald die bisherige Landrätin Ostvorpommerns, Barbara Syrbe (Linke) und Justizministerin Eva-Maria Kuder (CDU) fast gleichauf. Ihre bisherige linke Landratskollegin von Rügen, Kerstin Kassner, verzeichnete im neuen Kreis Vorpommern-Rügen einen knappen Rückstand gegenüber dem Landrat von Nordvorpommern, Ralf Drescher (CDU).
Im neuen Landkreis Rostock zeichnet sich ein Sieg des bisherigen Landrats von Bad Doberan, Thomas Leuchert (SPD), ab. Sein Kontrahent, der stellvertretende Regierungssprecher Matthias Crone (CDU), lag im ersten Wahlgang bereits deutlich zurück.
Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte liegt der bisherige Landrat des Kreises Mecklenburg-Strelitz, Heiko Kärger (CDU), in Front. Er wird sich in der Stichwahl mit dem Kandidaten der Linken, Demmins bisherigem Landrat Siegfried Konieczny, messen müssen.
Beste Aussichten auf den Landratsposten in Ludwigslust-Parchim hat der bisherige Landrat des Kreises Ludwigslust, Rolf Christiansen (SPD. Er liegt klar in Front gegenüber der CDU-Kandidatin Gudrun Stein.
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