Nach mehreren Jahren Ungewissheit sieht das Neubrandenburger Literaturzentrum seine Arbeit nun wieder gesichert. «Wir werden 2011 ohne Schließung auskommen», sagte Leiterin Erika Becker. Das Zentrum, das übermorgen (Donnerstag) 40 Jahre alt wird, betreibt das Brigitte-Reimann-Haus in Neubrandenburg sowie das Hans-Fallada-Archiv in Carwitz bei Feldberg. Es war das erste in der DDR und ist das einzige, das noch existiert. Am Mittwochabend soll es einen Empfang anlässlich des Jubiläums geben, zu dem Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) und Kultusminister Henry Tesch (CDU) erwartet werden. Zugleich werde mit Lyrik- und Prosa-Lesungen an den Schriftsteller Rudi Strahl (1931-2001) erinnert, der Mitte September 80 Jahre alt geworden wäre und dessen Nachlass der Verein betreut. Grundlage für die wieder gewonnene finanzielle Sicherheit sei ein Vertrag mit der Stadt, der bis Ende 2013 reiche und jährlich 60 000 Euro für die Arbeit des Trägervereins bedeute.
< zurück
> Lyriker Heinz Kahlau gestorben
> Polnische Autorin Tokarczuk mit Usedomer Literaturpreis geehrt
> Bund niederdeutscher Autoren erhält Fritz-Reuter-Preis
