Dauerregen von bis zu 60 Liter pro Quadratmeter hat in Vorpommern und Teilen Mecklenburgs hohe Schäden angerichtet. Überflutet ist teilweise die B 197 zwischen Friedland und Neubrandenburg. In Greifswald sind 40 Kräfte von THW und Feuerwehr dabei, Wasser aus Straßen und Kellern abzupumpen. Wie die Stadt mitteilte, sind zehn Straßen wegen Überflutung gesperrt: Die Lomonossowallee, die Makarenkostraße, Tolstoistraße, Krullstraße, Hainstraße, Feldstraße, Gützkower Straße und Spiegelsdorfer Wende. Die Unterführung am Südbahnhof ist inzwischen auch wieder überflutet, das Wasser steht hier rund 80 cm hoch.
In Schönwalde I und II können die Busse derzeit nicht fahren. Dadurch gibt es auf allen Linien Einschränkungen. Probleme macht auch die Entwässerung. Die Gräben laufen zum Teil über, insbesondere in der Obstbausiedlung und in der Stadtransiedlung. Matthias Werner von der unteren Wasserbehörde: „Die Durchlässe sind frei, das Wasser kann fließen, doch sobald die Gräbern überlaufen, ist das Pumpen zwecklos, dann führen wir das Wasser nun im Kreis, es läuft wieder zurück in die Senken. Wir hoffen auf eine rasche Entspannung der Lage.“
Auf Rügen sind bei Prora und an der alten Bäderstraße mehrere Bäume entwurzelt worden und umgestürzt. In Neubrandenburg musste die Feuerwehr Wasser aus einem Baumarkt pumpen. In Warlin drohte eine Lagerhalle einzustürzen, weil das Wasser von dem Flachdach nicht ablief.
Für die kommenden Stunden sagen die Wetterdienst nachlassende Regenfälle im Osten voraus. Im westlichen Mecklenburg regnet es vorerst weiter. Aktuelle Infos zur Lage auf den Straßen bei uns immer nach den Nachrichten und um fünf vor halb.
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