Tarifverhandlungen im Einzelhandel
19.07.2011 -

Die 60.000 Beschäftigten im Einzelhandel Mecklenburg-Vorpommern können auf mehr Geld hoffen. Die Gewerkschaft ver.di ist mit einer Forderung nach 120 Euro mehr Geld in die Tarifverhandlungen gegangen. Azubis sollen den Vorstellungen der Arbeitnehmervertretern zufolge 60 Euro Plus bekommen. Außerdem will ver.di Regelungen gegen die Ausweitung der Leiharbeit durchsetzen und einen generellen Urlaubsanspruch von 36 Tagen.

Der Einzelhandelsverband sieht die Forderungen kritisch. Ein Plus von 120 Euro bedeute in unteren Gehaltsgruppen 10 Prozent mehr. Auch die Forderung nach mehr Urlaub müsse intensiv beraten werden. Beim Pilotabschluss für die Branche in Baden-Württemberg waren fünf Prozent mehr Einkommen ausgehandelt worden.





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