Die beiden 21 und 17 Jahre alten Männer, die im Februar in der Nähe des Rostocker Hauptbahnhofes zwei Männer überfallen und niedergestochen hatten, sind heute im Revisionsprozess zu geringern Strafen verurteilt worden. Der 21-jährige bekam sechs Jahren Haft, also zehn Monate weniger als im ersten Urteil. Der 17-jährige wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt – ein halbes Jahr weniger.
Der ältere der beiden wurde wegen versuchten Totschlags verurteilt. Strafmildernd habe sein Geständnis gewirkt. Bei dem 17-jährigen rückte das Gericht von dem Vorwurf des versuchten Totschlags ab. Die beiden hatten im Februar kurz hintereinander zwei Männer angegriffen, um sie auszurauben. Einem 44-jährigen stach einer der Täter mehrfach in den Rücken und in den Beckenbereich. Das Opfer kämpft bis heute mit körperlichen und psychischen Folgen der Tat.
Kurz danach überfielen die beiden Verurteilten einen 31-jährigen. Sie erbeuteten ein Handy und 15 Euro. Die Tat hatte über die Grenzen Rostocks hinaus für Entsetzen gesorgt.
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