Die SPD-Landtagsfraktion hat das unermüdliche Wirken all jener Menschen gewürdigt, die mit der Weitergabe ihrer Erfahrungen und Lehren aus der Zeit der Nazi-Gewaltherrschaft zur Festigung von Demokratie und Völkerverständigung beigetragen haben. Symbolisch widmete Fraktionschef Norbert Nieszery gestern in Schwerin den von der Fraktion gestifteten und mit 2000 Euro dotierten Johannes-Stelling-Preis den «unbenannten Zeitzeugen des Holocaust». Diese hätten einen historisch einmaligen Beitrag dazu geleistet, dass sich die NS-Diktatur nicht wiederhole. Landesrabbiner William Wolff nahm den Preis stellvertretend entgegen. Das Preisgeld kommt laut Nieszery der Zeitzeugenarbeit in der Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin (Kreis Ludwigslust) zugute. Dort hatten KZ-Opfer ihre letzte Ruhestätte gefunden.
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