TelDaFax - der seit geraumer Zeit kriselnde Billigstromanbieter ist zahlungsunfähig und hat gestern am Amtsgericht Bonn einen Insolvenzantrag gestellt. Dieser betrifft die Teldafax Holding AG, die Teldafax Energy GmbH und die Teldafax Services GmbH.
Bundesweit sind bis zu 700.000 Strom- und Gaskunden betroffen. Experten befürchten: TelDaFax-Kunden sehen ihre Vorrauszahlungen wohl nie wieder. Das Bonner Amtsgericht empfiehlt ihnen mögliche Fragen zu der Insolvenz unmittelbar an das Teldafax zu richten. Dessen Mitarbeiter würden unter Anleitung des vorläufigen Insolvenzverwalters diese Kundenanfragen dann abarbeiten. Außerdem wurde zu dem Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Bonn eine Hotline eingerichtet, die unter den Anschlüssen 0228/702-2216, -2217, -1908 und -1909 erreichbar ist. Und zudem würden Bekanntmachungen unter www.insolvenzbekanntmachungen.de im Internet veröffentlicht.
Strom oder Gas wird den betroffenen Kunden aber nicht abgestellt, man fällt automatisch in einen Grundtarif des örtlichen Grundversorgers.
Hintergrund zur TelDaFax-Pleite:
Mehrere Netzbetreiber in Deutschland hatten TelDaFax in den vergangenen Wochen aus ihrem Stromnetz geworfen, weil das Unternehmen seine Rechnungen nicht mehr gezahlt haben soll, auch in Schwerin und Rostock.
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Ist ja klar, dass Teldafax mit der Insolvenz gewartet hat, bis alle Kunden ihre Überweisung getätigt haben. lach