Bildungsminister in USA mit Erfolg
12.10.2009 - Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Henry Tesch (CDU) kommt aus den USA mit neuen Kontakten wieder. Der Minister und Vorsitzende der Kultusministerkonferenz KMK war für fünf Tage in die Partnerregion Mecklenburg County im US-Bundesstaat North Carolina. Jetzt ist er in Washington beim deutschen Botschafter Klaus Scharioth, den er nach Schwerin einladen wolle, sagte Tesch dem Privatsender ANTENNE MV. In North Carolina hatte der Bildungsminister Schulen und Wirtschaftsstandorte besucht. «Dort haben wir Gespräche geführt mit dem Wissenschafts- und Forschungsminister, dass wir gerade in den Bereichen vielleicht weitere Projekte starten können. Es gibt ja auch schon eine Zusammenarbeit mit Rostock. Was gerade interessiert sind Forschungsprojekte im Bereich Erneuerbarer Energien und ich glaube, es ist uns gelungen, dass der stellvertretende Minister hier aus North Carolina vielleicht in 14 Tagen schon bei uns in Mecklenburg-Vorpommern vorbeischaut», so Tesch. Die Delegation war auch in der «Smith Academy», einer Schule mit viel versprechenden Sprachkonzepten. «Hier wollen wir unbedingt eine Partnerschaft.» Im Gegenzug wollten die US-Lehrer aus MV wissen, wie die Schulabbrecherquote geringer werden könnte. «Ich glaube die Lehrerinnen und Lehrer in den Vereinigten Staaten waren schon daran interessiert, wie wir sicherstellen, dass wir jedem einen Schulabschluss geben.» Es gebe laut Tesch in den USA hoch entwickelte Regionen, in denen die Abbrecherquoten zehn Mal höher sind als in Mecklenburg-Vorpommern. Aus dem Rostocker Erasmusgymnasium seien zurzeit Schüler in North Carolina. «Hier wird es wahrscheinlich so sein, dass wir bereits im Februar nächsten Jahres Schulleiter aus beiden Ländern zusammenbringen und über Projekte sprechen, von denen Schülern aus beiden Ländern partizipieren können», sagte der Bildungsminister ANTENNE MV. Henry Tesch ist sich sicher, dass es eine weitere gute Zusammenarbeit geben wird. Denn «Mecklenburg County ist ein geschichtlich verbundener Punkt mit unserem Land. Wir haben die Vereinbarung der Partnerschaft erneuert.» Und Kooperationen in Kultur, Schulwesen und Wissenschaft sei «eine kleine Chance für unser Land. Ich glaube die sollten wir unbedingt nutzen.»



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