Mittwoch, 16. Mai 2012
Erhard aus Anklam
alle Blitzer im Land
EU lässt Heringsfischer zappeln
07.02.2011 - Die Heringsfischer unseres Landes können nicht auf EU-Hilfen hoffen. Nachdem die Fangmengen für das kommende Jahr erneut runtergesetzt worden waren, hatte das Land einen Management-Plan für die Fischer aufgelegt. Darin war auch vorgesehen, einen Teil des Verdienstausfalls zu ersetzen. Rund zwei Millionen Euro hatte Minister Backhaus für drei Jahre veranschlagt. Eine Teil wollte das Land übernehmen. Den größten Teil sollte die EU tragen. Die EU will den Plan allerdings nur unterstützen, wenn 70 Prozent der Heringsfischer komplett aufgeben. Und das lehnt Landwirtschaftsminister Backhaus ab - so etwas sei keine Alternative für Mecklenburg-Vorpommern. Eine solche Forderung sei nicht verständlich.
Der lokale Managementplan für die Küsten- und Kutterfischer sollte den Fischern die Existenz so lange sichern, bis sich der Heringsbestand wieder erholt hat. Unter anderem sollen die Fisch an zwei bis drei Tagen pro Woche auf das Rausfahren verzichten. Die Europäische Union hatte die Heringsfangquote für das kommende Jahr erneut um 30 Prozent gekürzt.
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