Kampf um Werfthilfen
09.11.2010 - Mecklenburg-Vorpommern macht sich weiter dafür stark, die Hilfsmöglichkeiten für den Schiffbau zu verlängern. Die Werften hätten die Krise noch nicht überwunden und bräuchten weiter Unterstützung, so Wirtschaftsminister Jürgen Seidel auf einer Unionsfraktionstagung zum Thema Maritime Wirtschaft.

Vor seinen Unionskollegen machte Seidel sich dafür stark, die Sonderregelung zu Bürgschaften zu verlängern. Sie läuft zum Jahresende aus. Damit wird es keine Bundesbürgschaften über 90 Prozent des Auftragswertes mehr geben. Die Schiffbauer und auch die IG Metall befürchten, dass es dann noch viel schwieriger wird, Aufträge an Land zu ziehen.

Das Auslaufen des Deutschland-Fonds hatte Wirtschaftsminister Brüderle überraschend vor kurzem angekündigt. MVs Ministerpräsident Sellering appellierte an die Kanzlerin, ihren Wirtschaftsminister nochmal ins Gebet zu nehmen. Rund 360 Unternehmen mit knapp 13.000 Mitarbeitern sind in Mecklenburg-Vorpommern im Schiffs- und Bootsbau sowie in den Zulieferbranchen tätig.



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