Alleen-Sterben durch Streusalz
04.11.2010 - Das Sterben von Allee-Bäumen hängt nach Angaben von Umweltminister Backhaus starkt mit dem Salzeinsatz im Winter zusammen. Besonders Ahorn, Hainbuche und Linde sowie Rot- und Blutbuche würden da sehr empfindlich reagieren. Im letzten Winter seien im Land rund 56.000 Tonnen Streusalz auf die Straßen gekippt worden.

Tausalz ist nach den Worten von Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit großer Wahrscheinlichkeit für kranke oder absterbende Alleebäume verantwortlich. «Insbesondere betroffen sind die aus salzempfindlichen Baumarten bestehenden Alleen mit Ahorn, Hainbuche, Linde, Rot- und Blutbuche», sagte Backhaus am Donnerstag in Güstrow auf der Fachtagung «Bäume in der Kulturlandschaft» der Umweltorganisation BUND. Im vergangenen Winter seien im Land rund 56 000 Tonnen Streusalz für 20,3 Millionen Euro auf die Straßen gebracht worden. Er bedauerte, dass ein Projekt auf Rügen gescheitert sei, wo zwei Alleen im Winter ohne Salzstreuung auskommen sollten.



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